Über uns
Mission und Vision
Was ist das PopBoard NRW?
Das PopBoard NRW versteht sich als landesweite Interessenvertretung für Popkultur in Nordrhein-Westfalen. Es ist ein Zusammenschluss zentraler Verbände und Akteur*innen der Popkultur – darunter Veranstaltende, Clubbetreibende, Musikschaffende, Vertreter*innen der Soziokultur, der Musikwirtschaft, der Jugendarbeit und weiterer relevanter Bereiche.
Die Gesellschafter*innenstruktur des PopBoard NRW gewährleistet Repräsentativität und Legitimation gegenüber der Szene und bildet zugleich die Schnittstelle zwischen ihr und dem PopBoard NRW. Es dient als gemeinsame Plattform für übergeordnete kulturpolitische Ziele und für eine koordinierte Interessenvertretung. Es fungiert als Schaltzentrale für Austausch, Wissenstransfer und Netzwerkarbeit zwischen Szene, Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit.
Sein Selbstverständnis und seine Aufgaben sind fest verankert im Gesellschaftsvertrag, im Geschäftsverteilungsplan sowie im Code of Conduct.
Wo will das PopBoard NRW hin?
Das PopBoard NRW soll als zentraler Ansprechpartner für Politik, Verwaltung, Öffentlichkeit und (Szene-)Akteur*innen in allen Fragen der Popkultur fungieren und als Interessenvertretung mit politischer Wirksamkeit wahrgenommen werden.
Das PopBoard NRW versteht sich als Vermittlungsinstanz, die popkulturelle Strukturen sichtbar macht – sowohl in derSzene als auch gegenüber der Öffentlichkeit. Es initiiert und führt eigene Projekte von landesweiter Relevanz durch und entwickelt systematisch Partnerschaften mit angrenzenden Bereichen wie Kreativwirtschaft, Stadtentwicklung, Bildung, Medien und weiteren.
Zielsetzung der Projektarbeit des PopBoard NRW
Ziele
- Sichtbarkeit der Szene erhöhen – landesweit, medienwirksam und differenziert.
- Professionalisierung fördern: Beratung, Weiterbildung und Zugang zu Ressourcen.
- Strukturen aufbauen und stärken, auch abseits urbaner Zentren.
- Demokratisches Denken und Handel fördern: Popkultur als Raum für politische, gesellschaftliche und soziale Debatten weiterentwickeln.
- Akzeptanz und Glaubwürdigkeit des PopBoard NRW erhöhen: Wirkung gegenüber der Szene durch Inhalte.
- Wissen generieren und verbreiten: Studien, Mapping, Storytelling.
- Netzwerke aufbauen und pflegen: Konferenzaktivitäten, Workshops, Roundtables.
- Neue Narrative setzen: Pop als demokratischer, vielfältiger, nachhaltiger Kulturraum.
Zielgruppen
- Politik & Verwaltung: Strategie, Argumentation, Austausch.
- Szeneakteur*innen, ehrenamtlich Engagierte, Verbandsmitglieder der Gesellschafter*innen: Strukturen, Professionalität, Vernetzung.
- Bands & Musiker*innen: Unterstützung, Beratung, Kredibilität.
- Öffentlichkeit & Publikum: Wahrnehmung, Relevanz, Aufklärung.
Team
Anna-Kathrin Dietrich
Anna hat gemeinsam mit Till im Januar 2025 die Geschäftsführung des PopBoards übernommen. Sie konnte Noten früher lesen als Buchstaben und kam folgerichtig nach dem Abitur in der ostwestfälischen Provinz zum Musikstudium nach Köln. Anna hat bereits vor über 10 Jahren bei „create music NRW“ gearbeitet, das damals noch für Westfalen-Lippe zuständig war und seinen Sitz an der Landesmusikakademie NRW hatte. Davor und danach hat sie verschiedenste Kulturprojekte begleitet, etwa das Klavierfestival Ruhr, die Museumsnacht Köln oder die Initiative „off Beat culture“.
Anna will Strukturen und Bedingungen für Musiker:innen, Kultur- und Kreativschaffende verbessern – das tut sie nicht nur beim PopBoard sondern seit einigen Jahren auch in der Chorszene als Geschäftsführerin des Bundesverbands „Pueri Cantores“. Anna ist nicht nur leidenschaftliche Kulturmanagerin sondern auch privat eine exzessive Kulturkonsumentin. So hat sie den Schweizer Singer-Songwriter Faber schon ca. 15 mal live gesehen und begeistert sich allgemein sehr für kleine und mittelgroße Festivals.
Till Skoruppa
Till ist seit über 20 Jahren in verschiedensten Funktionen im Musikbereich aktiv. Die stilistische Bandbreite, mit der er beruflich zu tun hatte, reicht von Metal bis Klassik, vom Proberaum bis zur internationalen Band. Vor mehr als 10 Jahren fand er dann den Weg in die Verbandsarbeit. Zunächst als Programme Manager des Europäischen Musikrates, später als Generalsekretär des Europäischen Musikschulverbandes.
Mit der kulturpolitischen Arbeit kam auch die Erkenntnis, dass Dinge, die ihn schon lange stören, nicht einfach hingenommen werden müssen. Vor allem für kulturpolitische Praxis, in der manche Genres förderungswürdiger sind als andere, hat er noch nie eine gute Begründung gehört. Entsprechend intrinsisch motiviert ist es ihm eine Herzensangelegenheit, sich für die Themen und Anliegen des PopBoards einzusetzen. Auch in seiner Freizeit steht die Musik im Mittelpunkt – dann gerne bei leidenschaftlichen Plattendiskussionen, im Proberaum mit einer seiner Bands oder auf Konzerten.
Karla König
Karla koordiniert und verantwortet seit 2007 Projekte in verschiedensten Branchen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Kultur und Kreativwirtschaft. Ihre Erfahrungen erstrecken sich von der Abwicklung diverser Projektformate im Agenturumfeld, über die Mitarbeit bei projektbezogenen Planungsprozessen im universitären Umfeld bis hin zur Position als Projektleiterin von unterschiedlichen Veranstaltungsformaten im Kulturbereich. Studiert hat sie auch: was mit Medien und Kultur.
Seit Februar 2023 ist Karla Teil des PopBoard NRW-Teams und unterstützt als Referentin für Fokusthemen Anna und Till bei ihrer Arbeit.
Struktur findet Karla gut, nur auf der Tanzfläche (vorne links oder da, wo ausreichend Platz ist) bitte so frei wie möglich und quer durcheinander. Ansonsten lebt sie frei nach dem Motto: Eis geht immer und ein bisschen (mehr) intersektionaler Feminismus hat noch niemandem geschadet!

Teresa Zoller (she/her)
Referentin für Projekte und Kommunikation
Kontakt: teresa.zoller@popboard.nrw
Teresa Zoller
Teresa ist im Herbst 2009 für ihr Musikwissenschaftsstudium vom Bodensee nach Köln gezogen. Nach mehreren Praktika im Kulturbereich hat sie ihre Kenntnisse durch den Master Kulturpädagogik und Kulturmanagement in Mönchengladbach vertieft und sammelte nebenbei mehrere Jahre praktische Erfahrungen im Marketing Team des c/o pop Musikfestivals.
Nach beruflichen Abstechern als Projektmanagerin in der klassischen Musik und Podcast-Szene, ist Teresa seit Juli 2022 wieder zurück zur Popmusik und beim PopBoard NRW für alle Themen und Projekte zuständig, die in die Öffentlichkeit getragen werden müssen. Immer gelassen, aber mit vielen kreativen Ideen im Kopf, kann sich Teresa außerhalb des Büros für feministische Veranstaltungen, Konzerte, Spieleabende und veganes Essen begeistern.

Katharina Würzberg (she/her)
Referentin für Projekte und Netzwerk
Kontakt: katharina.wuerzberg@popboard.nrw
Katharina Würzberg
Katharina studierte in München erst Politikwissenschaft und später dann Kultur- und Musikmanagement. Nebenbei organisierte sie Festivals, sammelte Erfahrungen im Kunstmuseum, im Theater und einer Konzertagentur und war viele Jahre mit ihrer eigenen Band unterwegs.
Im Herbst 2022 zog Katharina dann von München nach Köln. Hier fand sie ihre erste berufliche Heimat beim Sommerblut Kulturfestival. Dort kümmert sie sich unter anderem um Förderanträge und die Barrierefreiheit des Festivals. Seit 2023 unterstützt sie als Projektmanagerin auch das Team des PopBoard NRW. Abends und am Wochenende ist Katharina – wenn nicht gerade auf einem Konzert, im Theater oder in Gesellschaft von Freund*innen und Essen – auch regelmäßig Volleyball spielend in der Sporthalle anzutreffen.
Robert Schörken
Robert unterstützt das PopBoard seit April 2026 bei den Finanzen und allgemeinen Bürotätigkeiten. Aktuell studiert er an der Hochschule Niederrhein Kulturpädagogik & Kulturmanagement. Ihn reizt die Schnittstelle, an der Popkultur, gesellschaftliche Fragen und Organisation zusammenkommen.
Wenn er nicht im Büro oder an der Hochschule ist, ist er meistens beim Laufen, auf dem Fahrrad oder mit einem Polit-Podcast im Ohr unterwegs. Als echter Musiknerd interessiert sich Robert für Popkultur aller Art und schätzt gute Gesellschaft sowie richtig guten Kaffee.
Johanna Bauhus
Johanna ist unsere Awarenessperson. Sie hat die Awareness- Diversity- und Inklusionsagentur “Safe the Dance” mitgegründet und arbeitet stetig an Best Practices und Standards für Awarenesskonzepte und setzt diese um, z.B. auf Großevents wie dem SBÄM Fest oder DEICHBRAND Festival 2023. Johanna begleitet unseren Awareness-Prozess seit Anbeginn der Zeit und hat unseren Code of Conduct mitentwickelt. Sie ist unabhängig und als freie Beraterin für uns tätig. Außerdem führt sie das queer feministische Musiklabel Ladies&Ladys, hier wurde sie wegen dem klaren Wertekanon und der hohen gesellschaftlichen Transformationskraft von der Bundesregierung als “Kultur&Kreativpilot*innen 2022” ausgezeichnet. Sie spielt selbst Bass in der Band “Wenn einer lügt dann wir” und ihr neuer Berufswunsch ist: Lobbyistin für Changeprozesse in der Popkultur.
Du willst einen Vorfall melden oder uns auf etwas aufmerksam machen? Dir ist auf einer PopBoard-Veranstaltung etwas negativ aufgefallen? Dann kannst du dich an awareness@popboard.nrw wenden. Unsere Awarenessperson Johanna wird jede Nachricht vertraulich behandeln und so schnell wie möglich bearbeiten.
Lena Turowski
Lena ist unsere Awarenessperson. Sie ist Gründerin von der Awareness- und Consent Culture-Agentur „Awareness Safer Space“ und hat den Awarenessverein „Köllektive Awareness” in Köln mitgegründet. Lena unterstützt Veranstaltende und Veranstaltungsorte in der Entwicklung von weitreichenden Awarenessstrategien, um Standards für ein diskriminierungssensibeles und solidarisches Miteinander über alle Events hinweg zu etablieren. Zuletzt hat sie zusammen mit Johanna Bauhaus, die sie während ihrer Elternzeit bei uns vertritt, das Awarenesskonzept für die Frauen Fußball Europameisterschaft 2025 in der Schweiz entwickelt und umgesetzt. Sie ist unabhängig und als freie Beraterin für uns tätig. Außerdem setzt sie sich mit Passion dafür ein, Menschen Gemeinschaft erfahren zu lassen und einen gemeinschaftlich finanzierten und kokreativen Seminar- und Lebensort im Rheinland zu realisieren.
Du willst einen Vorfall melden oder uns auf etwas aufmerksam machen? Dir ist auf einer PopBoard-Veranstaltung etwas negativ aufgefallen? Dann kannst du dich an awareness@popboard.nrw wenden. Unsere Awarenessperson Lena wird jede Nachricht vertraulich behandeln und so schnell wie möglich bearbeiten.
Gesellschafter
cologne on pop GmbH
Das Kölner Pop-Musikfestival inklusive Branchentreff wird seit 2004 veranstaltet.
KLUBKOMM – Interessenverband der Kölner Clubs und Veranstalter*innen
Der Interessensverband der Kölner
Clubs und Veranstalter*innen vereint ca. 100 Macher*innen.
LiveInitiative NRW e.V. (LINA)
Die LiveInitiative NRW (LINA) ist der Verband der in NRW im Bereich Konzerte, Club-, Kultur- und Musikveranstaltungen Tätigen.
PRO MUSIK – Verband freier Musikschaffender e.V.
PRO MUSIK hat sich 2021 neu gegründet und vertritt die Interessen aller freien Musikschaffenden, unabhängig von Genre und Ausbildung.
Landesarbeitsgemeinschaft Musik Nordrhein-Westfalen e.V.
Der Dachverband für Musik in der Kinder- und Jugendhilfe vereint 29 Musikverbände und Institutionen.
Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen
Der Landesmusikrat NRW ist der Dachverband der Musikverbände und -vereine in Nordrhein-Westfalen und vertritt 55 Verbände und über 20 Einzelmitglieder*innen.
musicNRWwomen* e.V.
musicNRWwomen* ist eine Vereinigung von FLINTA*- Personen, die sich für Geschlechtergerechtigkeit einsetzen, in NRW leben und aus unterschiedlichsten Bereichen des Musikbusiness kommen.
Barrierefreiheit und Awareness
Das PopBoard NRW möchte einen aktiven Beitrag für mehr Teilhabe und Diversität für den Pop in NRW leisten. Wir setzen uns dafür ein, Barrieren abzubauen, Zugänge zu schaffen und Räume möglichst sicher und inklusiv für alle zu gestalten – sodass der Pop in NRW von morgen noch vielfältiger ist.
Barrierefreiheit
Das PopBoard NRW will sich langfristig als möglichst barrierefreie und inklusive Interessenvertretung der Popkultur in Nordrhein-Westfalen aufzustellen. Menschen mit Behinderung sollen dabei strukturell, programmatisch und partnerschaftlich berücksichtigt und eingebunden werden, nicht als Zusatz, sondern als selbstverständlicher Teil der Arbeit.
Wir befinden uns hier in einem stetigen Lernprozess, der unser Denken und Handeln jeden Tag ein bisschen aufmerksamer sein lässt.
Dabei freuen wir uns auch über euer Feedback. Meldet euch gerne unter der mail@popboard.nrw bei uns, wenn ihr in unseren Projekten oder der Zusammenarbeit mit uns auf Barrieren stoßt oder ausschließende oder diskriminierende Strukturen oder Handlungen erfahrt.
Folgende barrierefreie Maßnahmen werden bereits umgesetzt:
- Bei der Auswahl unserer Veranstaltungsorte achten wir darauf, dass sie möglichst barrierefrei zugänglich und nutzbar sind sowie darüber vorab zu informieren.
- Ausgewählte Informationen auf unserer Website haben wir in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt. Für ausgewählte Veranstaltungen bieten wir außerdem eine Verdolmetschung in Deutsche Gebärdensprache (DGS) an.
- Ausgewählte Informationen auf unserer Website haben wir in Leichte Sprache übersetzt.
- Hochgeladene Fotos, Videos und Grafiken hinterlegen wir auf allen Kanälen mit einer Bildbeschreibung im Alternativtext.
- Im Rahmen unserer Angebote fragen wir Barrierefreiheitsbedarfe ab und versuchen dadurch die Teilhabe für alle Teilnehmer*innen zu ermöglichen.
Awareness
Das PopBoard NRW soll so vielfältig und divers sein wie die Gesellschaft, in der es wirkt. Die Beteiligung und Teilhabe aller Menschen an Popkultur ist deshalb zentrales Anliegen des PopBoard. Wir wollen gemeinsam einen möglichst diskriminierungsfreien Raum schaffen, in dem sich jede Person willkommen uns respektiert fühlt.
Auf unsere Veranstaltungen gibt es Awareness-Guidelines und wir arbeiten mit geschulten Awareness-Teams zusammen.
Du willst einen Vorfall melden oder uns auf etwas aufmerksam machen? Dir ist auf einer PopBoard-Veranstaltung etwas negativ aufgefallen? Dann kannst du dich an awareness@popboard.nrw wenden.
Unsere Awarenessperson Lena Turowski wird jede Nachricht vertraulich behandeln und so schnell wie möglich bearbeiten.
PopBoard Glossar
Unser Glossar soll dazu beitragen, mehr Sicherheit und Verständlichkeit im Umgang mit Begriffen im Kontext von Diversität, Awareness und diskriminierungskritischen Diskursen zu schaffen.
Code of Conduct
Der Code of Conduct dient als Leitfaden und Verhaltens-Codex für das PopBoard NRW – nach innen und nach außen. Er soll dazu beitragen, dass sich sowohl Mitarbeitende des PopBoard NRW als auch alle Personen, die mit dem PopBoard NRW in Berührung kommen, sicher und geschützt fühlen. Der Code of Conduct soll dabei unterstützen, die Arbeit und das Wirken des PopBoard NRW diskriminierungskritisch zu reflektieren und für Vielfalt sensibilisieren.
Der Leitfaden wurde in einem gemeinschaftlichen Prozess entwickelt, an dem die Gesellschafter*innen und Mitarbeitenden des PopBoard NRW aktiv mitgewirkt haben.
Das ist jedoch nur ein erster Schritt. In einem stetigen Prozess werden die hier entwickelten Richtlinien reflektiert, erweitert und an gesellschaftliche Diskurse angepasst.





